Seelenimpuls für Woche 12 in 2018 | Lara´Marie Obermaier

Selbstliebe üben.

Sich mal eingestehen, was alles gut läuft und gut ist im Leben.

Manchmal hängen wir in einer Negativ- oder Depri-Phase fest, ohne, dass wir objektiv betrachtet einen Grund dazu hätten. Wir haben eine reichhaltige Familie, gute Freunde im Umfeld, wir sind gesund, haben unser Auskommen und trotzdem – wir können das Schöne, den Segen nicht fühlen. Wir fühlen uns einsam, unglücklich, erfolglos und in einer gefühlt gedämpften emotionalen Wahrnehmung.

Was wir aus schamanischer Sicht tun können, um wieder mit unserer Wirklichkeit in Kontakt zu kommen: mit Kolibri reisen. Ein Kolibri braucht ständig Nahrung, lebt sozusagen von der Hand in den Mund. Und doch trägt sie das schönste, strahlendste Federkleid. Purer Luxus! Weil sie einfach das ist, was sie ist. Sie will kein Adler sein, kein Schwan, kein Albatros. Kolibri genießt sich so, wie sie ist. In diesem Bewusstsein lebt sie und wenn sie eine Blüte will, dann bleibt sie dran – da ist es ihr völlig egal, wer da noch an derselben Blüte interessiert sein könnte: Ob Adler, Schwan, Albatros: diese Blüte gehört ihr! Sie steht zu dem, was sie ist und fängt nicht an, gegen sich selbst zu argumentieren: ich habe nur winzige Flügel, bin nicht gleichzeitig fit im Wasser und in der Luft, habe keine beeindruckende Spannweite – wie kann ich nur denken, dass mir irgend etwas jenseits der Brotkrumen zustehen könnte. Von wegen – mit feurigem Mut verteidigt Kolibri die Blüte, die sie gewählt hat; die anderen geben klein bei.

Also verteidige was Du bist zuerst mal gegen Dein negatives Ego. Verordne Dir eine Kolibri Kur: alles, wirklich alles ist begehrenswert und schön! Es gäbe immer jemanden, der gerne mit Dir tauschen würde… also: lass‘ Dein Rüsselchen in die Blüten Deines Lebens gleiten und trinke tief von all dem Schönen, das Du für Dich erschaffen hast.

Das Glas ist immer mindestens halbvoll…