Still werden.

So still wie ein See, in welchem sich der Himmel sehen darf.
Sei still mit Dir selbst. Wenn Gedanken, Zweifel, Dein innerer Kritiker, Dein innerer Antreiber kommen, dann frage: wer spricht da? Das hilft Dir bewusst zu werden, dass all diese Stimmen nichts mit Deiner Seelenessenz zu tun haben. Diese Anteile haben sich gebildet und vielleicht über Dich gelegt doch das bist nicht DU.

Still werden bedeutet, Dich selbst in Deiner Seelenessenz zu fühlen. Zuerst mag es hilfreich sein, Dich dafür an einen ruhigen Platz zu begeben: wie heute. Je mehr Du die Stille, sprich das Dir in Deiner Essenz ganz nahe kommen, praktizierst, wird es Dir auch im größten Trubel möglich sein, die Stille zu halten. Wie Kolibri: sie kann mitten im Hurrican völlig still in der Luft stehen.

Meditation

Geh in Dein Herz, dort, wo es ganz still wird. Was immer Dich daran hindert, frage: wer spricht da? Und lasse es ziehen, wie Wolken am Himmel sich der Auflösung entgegen werfen.

Konzentriere Dich auf den Herzschlag von Mutter Erde, ihrer großen, heiligen Trommel. Über Deinen Atem gleiche nun Deinen Herzschlag dem ihren an. Das geht ganz leicht, denn es ist natürlich.

Lass‘ die Farbe Deiner Seele vor Deinem inneren Auge erscheinen. Mach‘ Dir keinen Stress: wenn Du nichts wahrnimmst, welche Farbe kommt Dir zuerst in den Sinn? Welches Geschenk ist in dieser Farbe verborgen? Folge dieser Spur, bis zum Anbeginn der Zeit, also in die Unendlichkeit. Lass‘ Dich in die Farbe(n) Deiner Seele fallen, wie in ein großes, weiches Tuch, in dem Du sanft schwingst. Zerfließe in diesem Tuch, breite Dich aus wie Wasser, das über trockenen Sand strömt. Spüre Deine eigene Unendlichkeit, Deine wahre Größe, Deine Grenzenlosigkeit. Das bist DU, das ist Deine eigene Göttlichkeit. Du bist eins mit allem, warst es immer schon und wirst es immer sein. Trennung ist die Illusion. Bewahre diese Erfahrung in Deinem Herzen.

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